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PRIVATKLINIK REGENA BAD BRÜCKENAU
Ihre Privatklinik für
Tinnitus-Behandlung in Bayern
Ein Ort, an dem Sie zur inneren Ruhe finden. Obwohl der Tinnitus ein körperliches Symptom ist, kann das ständige Geräusch zu erheblichen psychischen Belastungen wie Schlaflosigkeit, Angst oder Depression führen. In unserer PRIVATKLINIK REGENA Bad Brückenau betrachten wir den Tinnitus ganzheitlich. Unser Fokus liegt darauf, die psychischen Folgen zu behandeln, die Lebensqualität zurückzugewinnen und Ihnen mithilfe gezielter psychotherapeutischer Ansätze den Weg zur Gewöhnung und Akzeptanz zu erleichtern.
Wenn das Ohrgeräusch zur psychischen Dauerbelastung wird
Tinnitus ist das Wahrnehmen von Geräuschen im Ohr oder Kopf, ohne dass eine äußere Schallquelle vorhanden ist. Betroffene hören zum Beispiel ein Pfeifen, Rauschen, Summen oder Brummen, das dauerhaft oder zeitweise auftreten kann. Es gibt vielfältige Ursachen für die Entwicklung eines Tinnitus, häufigste Ursache ist eine Schädigung des Innenohrs, die zum Beispiel durch Lärmbelastung hervorgerufen werden kann. Zwar ist Tinnitus meist nicht gefährlich, kann jedoch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Für viele Betroffene ist eine spezialisierte Tinnitus-Therapie in einer Klinik ein wichtiger Schritt, um die Beschwerden zu lindern.
Man spricht oft erst von Tinnitus, wenn die Geräusche länger als fünf Minutenanhalten. Wenn sie länger als drei Monate bestehen, nennt man das einen chronischen Tinnitus.
Bei uns zählt, was Sie bewegt
Ihr persönlicher Weg zur inneren Ruhe
Obwohl der Tinnitus körperlich wahrgenommen wird, ist der Grad der Belastung höchst individuell und eng mit der psychischen Verfassung verbunden. In der PRIVATKLINIK REGENA Bad Brückenau liegt der Fokus auf der psychosomatischen Behandlung Ihrer Beschwerden. Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Therapieplan aus Psychoedukation, Verhaltenstherapie, Achtsamkeit und gezielten Methoden wie dem Ablenkungs- und Entspannungstraining. Wir helfen Ihnen dabei, Ihren Fokus zu verschieben, sodass der Tinnitus nicht länger Ihr Leben bestimmt.
Typische psychische Begleitsymptome
Psychische Begleiterkrankungen bei Tinnitus
Tinnitus betrifft nicht nur das Gehör, sondern kann vor allem auch die seelische Gesundheit stark belasten. Viele Betroffene entwickeln mit der Zeit psychische Begleiterkrankungen, die das Ohrgeräusch zusätzlich verstärken und einen Teufelskreis entstehen lassen. Auch bei bestehenden psychischen Erkrankungen kann sich zusätzlich ein Tinnitus entwickeln.
Depressionen
Depressionen sind bei Tinnitus-Patienten nicht selten. Sie entstehen oft durch die dauerhafte Belastung, den Schlafmangel und das Gefühl der Hilflosigkeit. Betroffene fühlen sich niedergeschlagen, ziehen sich zurück und verlieren an Lebensfreude. Weitere Informationen zu Depressionen.
Angststörungen
Häufig treten auch Angststörungen auf. Die ständige Sorge, dass der Tinnitus schlimmer wird oder nie wieder verschwindet, kann dazu führen, dass Betroffene ihr Leben immer stärker einschränken und sich vermehrt auf das Geräusch konzentrieren. Weitere Informationen zu Angststörungen.
Schlafstörungen
Insbesondere Schlafstörungen sind typische Folgen von Tinnitus. Vor allem in ruhigen Momenten, etwa beim Einschlafen, wird das Ohrgeräusch besonders deutlich wahrgenommen. Dadurch entstehen Ein- und Durchschlafprobleme, die wiederum zu Erschöpfung und Gereiztheit am Tag führen. Hinzu kommt, dass Tinnitus selbst ein Stressfaktor ist und bestehende Belastungen noch verschärfen kann. Deshalb ist es entscheidend, neben der körperlichen Untersuchung auch die psychischen Auswirkungen ernst zu nehmen.
Die Privatklinik Regena Bad Brückenau
Spitzenmedizin zur Wiederherstellung Ihrer inneren Ruhe
Ein Tapetenwechsel ist oft der erste Schritt, um den Teufelskreis aus Ohrgeräusch und Stress zu durchbrechen. In der stillen Weite der bayerischen Rhön finden Sie zudem einen Ort, der Ihnen hilft, die Geräuschwahrnehmung zu neutralisieren und die innere Balance wiederzufinden. Unsere Tinnitus-Behandlungen sind dabei leitlinienorientiert und somit einer evidenzbasierten Vorgehensweise verpflichtet, die auf wissenschaftlich anerkannten Methoden beruht.
Individuelle Tinnitus-Behandlung in vertrauensvoller Umgebung
Finden Sie den Weg zur inneren Ruhe mit Exzellenz und Komfort
Wir setzen auf Exklusivität für persönliche Betreuung
Mit nur 85 Betten garantieren wir eine persönliche und ruhige Atmosphäre. Dies fördert Vertrauen und ermöglicht eine besondere Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Behandlern.
Helle Zimmer und Suiten für ein heilenden Ambiente
Die lichtdurchfluteten Zimmer und Suiten, alle mit Balkon und gehobener Ausstattung, wurden als Ruhezonen konzipiert, die Ihnen ein Gefühl von Komfort und Sicherheit vermitteln.
Ich oder Wir –
Sie entscheiden
Unsere Klinikstruktur fördert sowohl die notwendige Privatsphäre für Ihre Regeneration als auch die Möglichkeit zum aktiven Austausch.
Fit werden, entspannen, Kraft tanken
Schwimmbad, Saunalandschaft, top-moderner Fitness- und Physiotherapiebereich – für ein gestärktes Körpergefühl und mehr innere Balance.
Genussvoll essen – bewusst genießen
Abwechslungsreiche Menüs, die mit Liebe gekocht und in stilvollem Rahmen serviert werden, runden Ihr Wohlfühlerlebnis ab.
Tinnitus erkennen und richtig einordnen
Unsere Tinnitus-Diagnostik –verstehen, bevor wir behandeln
Die multidisziplinäre Diagnostik bei Tinnitus ist entscheidend, da die Entstehung des Ohrgeräusches häufig komplex ist und mehrere körperliche sowie psychische Faktoren eine Rolle spielen können. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Suche nach einer organischen Ursache, sondern auch das frühzeitige Erkennen von begleitenden Belastungen, die den Tinnitus verstärken oder seine Wahrnehmung beeinflussen können.
HNO-Ärztliche und Fachärztliche Untersuchung
Zunächst erfolgt in der Regel eine ausführliche Untersuchung beim HNO-Arzt. Hierbei wird das Gehör, d.h. das Innenohr, das Mittelohr und der äußere Gehörgang, untersucht, um Erkrankungen wie Hörsturz, Mittelohrentzündungen oder Schädigungen im Innenohr abzuklären. Bei Bedarf können weitere fachärztliche Untersuchungen durch Neurologen, Zahnärzte oder Orthopäden erfolgen, etwa wenn Durchblutungsstörungen, Kiefergelenksfehlstellungen oder Probleme der Halswirbelsäule vermutet werden.
Psychiatrische und fachpsychologische Diagnostik
Ein zentraler Bestandteil der Diagnostik ist die psychiatrische bzw. fachpsychologische Untersuchung. Viele Betroffene entwickeln durch den Tinnitus erheblichen Stress, Schlafstörungen oder Angstgefühle, wodurch die Wahrnehmung des Geräusches weiter verstärkt werden kann. Umgekehrt kann auch eine bereits bestehende psychische Belastung wie Depression oder Angststörung die Tinnitus-Symptomatik negativ beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, die psychische Situation des Patienten genau zu erfassen, um neben körperlichen Ursachen auch emotionale und kognitive Faktoren gezielt zu berücksichtigen.
Multidisziplinäre Diagnostik
Die multidisziplinäre Diagnostik ermöglicht somit einen ganzheitlichen Blick auf das Symptom Tinnitus. Sie schafft die Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan, der medizinische und psychologische Ansätze miteinander verbindet, um die psychische Belastung zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Tinnitusfragebogen
Mithilfe des Tinnitusfragebogens Mini TQ lässt sich den Schweregrad des Tinnitus einschätzen. Hier finden Sie ein Tinnitustest der Tinnitus-Liga: [Link zum Mini TF12]
Ihr Weg zur inneren Ruhe finden und Belastung reduzieren
In der PRIVATKLINIK REGENA Bad Brückenau erleben Sie, wie gezielte psychologische Therapie, Entspannung und die Konzentration auf positive Begegnungen die Wahrnehmung des Ohrgeräusches neutralisieren. Dabei ist es vor allem das entschleunigende Umfeld, das den Unterschied macht – ein Gefühl von Verständnis für Ihre Belastung und Zusammenhalt, das Ihren Weg zu Gelassenheit und Lebensfreude unterstützt.
Ein Umfeld, das den Fokus neu setzt
Bei uns sind Sie nicht allein - wir gehen den Weg mit Ihnen
Die chronische Belastung durch Tinnitus führt oft zu innerem Rückzug und dem Gefühl, das Geräusch dominiere das Leben. Dieses Gefühl kann die Symptome verschärfen. In der PRIVATKLINIK REGENA Bad Brückenau legen wir großen Wert darauf, dass Sie sich nicht allein fühlen ob durch individuelle Gespräche zu Ihrer emotionalen Belastung oder durch Gruppenangebote zur Entspannung und Ablenkung. Wichtig ist, dass Sie genau die Form von Begleitung erhalten, die zu Ihrer Situation passt. Ziel ist, dass Sie sich gestärkt und sicher fühlen, um die Aufmerksamkeit vom Ohrgeräusch zu lösen.
Ihre vorteile
Persönliche Betreuung auf Augenhöhe
durch individuell abgestimmte Gespräche mit unseren Tinnitus-Experten
Gruppensettings als zusätzliche Unterstützung
wenn Sie den Austausch über Bewältigungsstrategien als hilfreich empfinden
Ein sicherer Rahmen für Ihren Weg
in dem Sie Vertrauen in die Kontrolle über das Ohrgeräusch zurückgewinnen
PATIENTENSTIMME zur Psychiatrischen Privatklinik REGENA BAD BRÜCKENAU
„Eine exzellente Klinik.👌 TOP!!
Das Team von Professor Dr. Dr. Nils Bergemann entspricht in allen Belangen einem Niveau von 6 Sternen. Eine individuelle Therapie, nur auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten abgestimmt.
Die Unterstützung vor - während und nach dem Klinikaufenthalt sind einzigartig, sowohl für den Patienten selbst, wie auch für Angehörige, wenn das gewünscht ist. Das Beste, was ich je erfahren durfte!“
- Annette (Juli 2025)
ÄRZTLICHER DIREKTOR UND Chefarzt Professor Dr. Dr. Niels Bergemann
Tinnitus gezielt behandeln
Therapie, die den Teufelskreis aus Geräusch und Stress löst
Tinnitus ist keine Schwäche, sondern eine ernstzunehmende Belastung, die Konzentration, Schlaf und Stimmung massiv beeinträchtigt. Deshalb verfolgen wir in unserer Privatklinik für Tinnitus einen modernen, interdisziplinären Ansatz. Unser Team aus HNO-Ärzten, Psychotherapeuten und Fachtherapeuten arbeitet Hand in Hand, um die ursächliche Belastung aufzudecken und mit KVT, Ablenkungstraining und gezielter Entspannung gezielt gegenzusteuern.
Wir helfen Ihnen Schritt für Schritt, die Aufmerksamkeit vom Geräusch zu lösen und neue Stärke für ein ruhigeres Leben zu entwickeln.
Wir blicken hinter die symptome
Was sind die Ursachen
von Tinnitus?
Tinnitus entsteht, wenn das Hörsystem – also das Zusammenspiel von Ohr und Gehirn – Geräusche wahrnimmt, die nicht von außen kommen. In den meisten Fällen liegt die Ursache im Innenohr. Dort werden die ankommenden Schallwellen verarbeitet. Wenn diese Verarbeitung gestört ist, kann es zu Ohrgeräuschen kommen. Seltener entsteht Tinnitus durch Probleme im Mittelohr (z. B. bei der Weiterleitung von Schall) oder durch Veränderungen am Hörnerven und den Hörbahnen im Gehirn. In über 90 % der Fälle tritt Tinnitus gemeinsam mit einem Hörverlust auf – oft nur auf einem Ohr, manchmal aber auch auf beiden Seiten. Viele Betroffene bemerken diesen Hörverlust jedoch gar nicht, weil das Ohrgeräusch im Vordergrund steht. Der Tinnitus hat häufig genau die Tonhöhe, die beim Hören am stärksten beeinträchtigt ist. Das Gehirn versucht, diese fehlenden Töne auszugleichen, indem es die Höraktivität verstärkt. Dadurch wird der Tinnitus noch deutlicher wahrgenommen. Diese verstärkte Aufmerksamkeit ähnelt dem Prinzip des sogenannten „Phantomschmerzes“, bei dem Schmerzen in einem Körperteil empfunden werden, der nicht mehr da ist oder nicht richtig funktioniert.
Seltener entsteht Tinnitus direkt im Gehirn – also im zentralen Nervensystem. Das passiert meist durch eine Überreizung, zum Beispiel als Folge von starkem Stress.
Darüber hinaus kann Tinnitus auch eine Begleiterscheinung bestimmter Erkrankungen des Mittel- oder Innenohrs oder des Hörnervs sein. Dazu gehören unter anderem Otosklerose (Verknöcherung der Gehörknöchelchen), chronische Mittelohrentzündungen, Innenohrschwerhörigkeit, Morbus Menière, Schwerhörigkeit mit Schwindel oder ein sogenannter Vestibularis-Schwannom, ein gutartiger Tumor am Hör- und Gleichgewichtsnerv. (Quelle: S3-Leitlinie chronischer Tinnitus , Patientenleitlinie)
Wir nehmen uns für sie Zeit
Welche Therapie-bausteine enthält unsere Tinnitus-Behandlung?
Die Tinnitus-Behandlung hängt stark von den individuellen Ursachen und der Belastung der Betroffenen ab. Liegt eine organische Ursache vor, muss die Behandlung hier ansetzen (siehe Ursachen von Tinnitus).
Das psychologische Management von Tinnitus spielt eine entscheidende Rolle, um den Teufelskreis aus Ohrgeräusch, Stress und psychischer Belastung zu durchbrechen. Ein zentraler Ansatz ist die Kombination aus Psychoedukation, Verhaltenstherapie, Achtsamkeit und gezielten Methoden wie dem Ablenkungs- und Entspannungstraining (AET).
Oft profitieren Betroffene von einer Kombination verschiedener Ansätze. Die Verbindung dieser Ansätze führt dazu, dass Betroffene den Tinnitus nicht mehr als ständige Bedrohung erleben, sondern lernen, damit umzugehen und die Kontrolle über ihren Alltag zurückzugewinnen. Damit werden nicht nur die Ohrgeräusche erträglicher, sondern auch psychische Begleiterkrankungen wie Angst, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen wirksam reduziert.
Neben der medizinischen Behandlung spielt auch ein gesunder Lebensstil eine wichtige Rolle, um die Belastung durch den Tinnitus zu verringern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Psychoedukation
Am Beginn der Tinnitus-Therapie ist die Psychoedukation entscheidend. Sie umfasst die Vermittlung von Wissen über die Ursachen, Mechanismen und Behandlungsmöglichkeiten von Tinnitus. Ziel ist es, den Patienten zu befähigen, ihren Tinnitus besser zu verstehen, seine Auswirkungen zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um mit den Ohrgeräuschen umzugehen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Psychoedukation ist ein wichtiger Baustein der kognitiven Verhaltenstherapie.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft Betroffenen dabei, negative Gedankenmuster zu erkennen und Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsprozesse zu verändern. Sie unterstützt dabei, den Tinnitus weniger bedrohlich zu bewerten und fördert Strategien, um die Aufmerksamkeit gezielt auf andere Dinge zu lenken. Achtsamkeitstraining ergänzt diesen Ansatz, indem es die Wahrnehmung des Tinnitus verändert: Statt das Geräusch zu bekämpfen, lernen Betroffene, es zu akzeptieren und ihre Reaktion darauf zu kontrollieren.
Ablenkungs- und Entspannungstraining (AET)
Nachweislich wirksam ist das Ablenkungs- und Entspannungstraining (AET), das von Privatdozent Dr. Friedemann Gerhards an der Universität Trier entwickelt wurde. Es kombiniert gezielte Aufmerksamkeitslenkungsübungen mit Techniken zur körperlichen und geistigen Entspannung. Durch diese Methode wird das Gehirn darauf trainiert, den Tinnitus weniger stark in den Wahrnehmungsvordergrund zu rücken ("Defokussierung"). In diesen Übungen ist der gezielte Einsatz stressreduzierender Atemtechniken integriert.
Medizinische und medikamentöse Behandlungsansätze des Tinnitus
Wenn eine konkrete medizinische Ursache vorliegt, wie etwa ein Pfropf aus Cerumen, eine Mittelohrentzündung oder ein Hörverlust, kann die Behandlung direkt ansetzen – zum Beispiel durch das Entfernen des Cerumen, eine medikamentöse Therapie oder die Anpassung von Hörgeräten. Auch Fehlstellungen im Kiefergelenk oder Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule können Tinnitus verstärken und werden daher häufig mit speziellen Zahnschienen oder Physiotherapie behandelt.
Bislang gibt es keine Medikamente, die den Tinnitus direkt heilen oder mildern können. Auch für die Wirkung von Ginkgo Biloba oder ihren Extrakten, Betahistin oder auch Kortison liegen keine wissenschaftlichen Nachweise bei chronischem Tinnitus vor. Bei starkem psychischem Leidensdruck können allerdings Medikamente gegen Angst oder Depression eingesetzt werden. Die Behandlung der psychischen Begleiterkrankungen kann zu einer deutlichen Reduzierung des Stresserlebens führen, was eine Verringerung der Tinnitusbelastung zur Folge haben kann.
Weitere Behandlungselemente
Ergänzend können andere Entspannungstechniken oder Achtsamkeitstraining hilfreich sein, um den Teufelskreis aus Stress und Tinnitus zu durchbrechen.
Auch therapeutisches Bogenschießen wird in unserer Tinnitus-Therapie angeboten, da es Elemente von Achtsamkeit und körperlicher Bewegung kombiniert, die zur Entspannung und Stressreduktion beitragen können. Auch hier geht es um Defokussierung des Tinnitus.
Genusstraining kann eine hilfreiche Ergänzung zur Tinnitus-Therapie sein, indem es hilft, die Aufmerksamkeit auf positive Erfahrungen zu lenken und Stress abzubauen. Es kann die Lebensqualität verbessern, indem es hilft, Genussmomente im Alltag zu integrieren und die Fähigkeit zu genießen zu steigern.
Wie kann Genusstraining bei Tinnitus helfen?
Genusstraining bei Tinnitus
Stressabbau
Tinnitus wird oft von Stress begleitet. Genusstraining kann helfen, Stress abzubauen, indem es den Fokus auf positive Erfahrungen lenkt und so die Wahrnehmung des Tinnitus reduziert.
Verbesserung der Lebensqualität:
Durch die Integration von Genussmomenten im Alltag kann das allgemeine Wohlbefinden gesteigert und die Lebensqualität verbessert werden, was sich positiv auf die Tinnitus-Symptome auswirken kann.
Förderung der Entspannung
Entspannungsübungen wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, die oft im Rahmen von Genusstraining eingesetzt werden, können helfen, Verspannungen zu lösen und den Körper zu beruhigen, was sich positiv auf Tinnitus auswirken kann.
Veränderung der Wahrnehmung
Genusstraining kann helfen, die Aufmerksamkeit von den Tinnitus-Geräuschen auf angenehme Reize zu lenken, was dazu beitragen kann, die subjektive Intensität des Tinnitus zu reduzieren.
Mögliche Übungen im Rahmen des Genusstrainings:
- Achtsamkeitsübungen:Bewusstes Wahrnehmen von Sinnesreizen wie Geräuschen, Düften, Geschmäckern oder Berührungen.
- Entspannungsübungen: Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga oder Meditation.
- Körperliche Aktivität:Bewegung und Sport können Stress abbauen und das Wohlbefinden steigern.
- Massage:Massagen im Bereich der Ohren, des Nackens und der Schultern können Verspannungen lösen und die Durchblutung fördern.
Die Privatklinik Regena Bad Brückenau
Therapeutisches Bogenschießen
Therapeutisches Bogenschießen kann bei Tinnitus zwar keine direkte Heilung bewirken, wird aber als ergänzende Maßnahme in der Klinik genutzt, insbesondere zur Verbesserung des Wohlbefindens und zur Stressreduktion. Die positiven Effekte beruhen mit den psychologischen und physiologischen Wirkungen vor allem auf dem Training der Defokussierung:
- Stressreduktion und Entspannung:Tinnitus wird häufig durch Stress verstärkt. Bogenschießen erfordert Konzentration und fördert einen meditativen Zustand („Flow“), was zu einer Senkung des Stressniveaus führen kann.
- Verbesserung der Körperwahrnehmung:Durch die gleichmäßigen Bewegungen und das Fokussieren auf Haltung und Atmung wird die Selbstwahrnehmung geschult. Dies kann helfen, die Aufmerksamkeit vom störenden Tinnitus wegzulenken.
- Förderung der Konzentration und Achtsamkeit:Die Fokussierung auf das Ziel und den Bewegungsablauf kann die Gedanken von den Ohrgeräuschen ablenken und die kognitive Kontrolle stärken.
- Soziale Unterstützung:Therapeutisches Bogenschießen wird oft in Gruppen angeboten. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann entlastend wirken und die Akzeptanz des Tinnitus fördern.
- Physiologische Effekte:Durch die Aktivität werden muskuläre Verspannungen, die bei Tinnitus-Patienten (z. B. im Nacken- und Schulterbereich) häufig vorkommen, gelockert. Die rhythmische Atmung und Bewegung können das vegetative Nervensystem beruhigen.
Bogenschießen ist keine direkte medizinische Tinnitus-Therapie. Es hat sich allerdings als ergänzende Maßnahme bewährt.
Nachsorge, die die innere Ruhe langfristig sichert
Für den langfristigen Therapieerfolg ist es entscheidend, die erlernten Ablenkungs- und Entspannungsstrategien fortzusetzen. Wir stimmen individuelle Nachsorgeziele ab, die die Weiterbetreuung durch einen Psychotherapeuten oder HNO-Facharzt umfassen. Sie erhalten alle Empfehlungen für die ambulante Behandlung sowie gegebenenfalls die Ableitung eines EKGs oder weiterer Laboruntersuchungen, um die Geräusch-Neutralisierung nachhaltig zu festigen.
Tinnitus-Therapie
ohne lange Wartezeiten
Rasche Entlastung, wenn das Ohrgeräusch den Alltag beherrscht
Wer unter einer akuten oder chronischen Tinnitus-Belastung leidet, braucht schnelle Entlastung, um den Teufelskreis aus Geräusch und Stress zu durchbrechen. In der PRIVATKLINIK REGENA Bad Brückenau sorgen wir dafür, dass zwischen Ihrer Kontaktaufnahme und dem Beginn Ihrer multidisziplinären Behandlung nur wenig Zeit vergeht. So können Sie rasch entlastet werden und den Weg zur inneren Ruhe antreten.
Gehen Sie den ersten Schritt in Richtung innerer Ruhe
Sie müssen sich mit der chronischen Belastung durch Tinnitus nicht abfinden. In der PRIVATKLINIK REGENA Bad Brückenau erwartet Sie nicht nur ein erfahrenes Behandlungsteam, sondern auch eine multidisziplinäre Expertise, die den Teufelskreis aus Ohrgeräusch, Stress und psychischer Belastung durchbricht.
Hier finden Sie Verständnis und neue Perspektiven, um die innere Ruhe wiederzufinden. Warten Sie nicht länger. Jeder Tag, an dem Sie Unterstützung annehmen, bringt Sie näher zu mehr Gelassenheit und Stabilität.
WIR SIND FÜR SIE DA
Gibt es noch etwas, das Sie wissen möchten?
Für alle Fragen rund um Ihren Aufenthalt und die Aufnahme steht Ihnen die Patientenverwaltung jederzeit gerne zur Verfügung. Sie begleitet Sie vom ersten Kontakt bis zu Ihrer Anreise in unsere Klinik und steht Ihnen mit Rat und Unterstützung zur Seite.
Sie erreichen sie telefonisch unter +49 (0) 9741 801-888 oder per Mail an info@regena.de.
Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular, um einen Rückruftermin zu vereinbaren oder Informationsunterlagen anzufordern.
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